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News aus dem Netzwerk: HARDER logistics entwickelt Montageplattform für Schwergewichte

Bildunterschrift: Die Montageplattform ist eine sichere und professionelle Lösung, um schwere Einzelteile über die Fassade in oder aus einer oberen Etagen zu verlagern.
Bildunterschrift: 10 Tage dauerte das erste Projekt, bei dem die Montageplattform bei einem süddeutschen Maschinenbauer eingesetzt wurde. Fotos: Photodesign Buhl
Mittwoch, 1. März 2017

Spezialanfertigung für Transporte „über Fassade“ steht auch Dritten zur Verfügung

Das Unternehmen HARDER logistics hat dieser Tage eine maßangefertigte Montageplattform für Transporte in Betrieb genommen. Diese wird eingesetzt, wenn Schwergut wie beispielsweise Anlagen aus oder in die oberen Etagen von Gebäuden verlagert werden. Mit der Konstruktion will sich der Spezialist für Betriebsverlagerungen unabhängiger vom Markt machen und noch flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren.

Das steigende Auftragsvolumen von Transporten „über Fassade“ bei Maschinenverlagerungen war der Anlass, dass sich Hermann Allgaier, Geschäftsführer von HARDER logistics, Ende vergangenen Jahres dazu entschloss, in eine Montageplattform zu investieren. Etwa sechs Wochen dauerte die Entwicklung der Sonderanfertigung, die inzwischen von der Prüfstelle Dekra zugelassen ist. „Zusätzlich zu der Eigennutzung wollen wir die Montageplattform auch an andere Dienstleister vermieten“, stellt Allgaier in Aussicht.

Zum Einsatz kommt die etwa vier Tonnen schwere Konstruktion vor allem bei Verlagerungen von Maschinen, die „auf Etage“ stehen. Insbesondere die Elektronik- und Pharmaindustrie nutzen für ihre Fertigung vergleichsweise häufig die oberen Stockwerke mit. „Dies ist möglich, da die Maschinen für solche Produktionsstraßen in der Regel nicht übermäßig schwer sind. Doch lassen sich solche Lasten aufgrund des Gewichts und oftmals auch wegen der Abmaße nicht auf normalem Wege durch das Treppenhaus oder per Lastenaufzug befördern“, erklärt Allgaier. Zu den klassischen Anlässen, bei denen die Montageplattform genutzt wird, zählt er Betriebsverlagerungen, Neuanschaffungen von Maschinen sowie die Neuorganisation der Fertigung.

Das erste Projekt, bei der das neue Lastenaufnahmemittel genutzt wurde, ist bereits erfolgreich abgeschlossen. Zehn Tage dauerte die Neuaufteilung der Fertigungsbereiche eines süddeutschen Maschinenbauers, mit der die Firma HARDER logistics beauftragt wurde.

Aktuell ist die Montageplattform mit den Maßen 3 m x 6,5 m und einem 1,10 m hohen Geländer zur Lastaufnahme bis 6,5 t zugelassen. Da die massive Stahlkonstruktion theoretisch auch für höhere Gewichte geeignet ist, plant Allgaier, diese perspektivisch so weiterzuentwickeln, dass sie künftig noch größere Lasten heben darf.

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