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Nordschwaben

Infrastruktur und Kompetenzen

Nordschwaben liegt im Kreuzungspunkt der Achsen Ulm - Ingolstadt und Augsburg - Nürnberg.
Die Bundesstraße 16 verbindet als überregionale Verkehrsachse auf direktem Wege den Raum Ulm mit Nürnberg und Ingolstadt. Die Bundesstraße 25 verbindet von Norden die Bundesautobahn A 7 mit der B 2 bei Donauwörth und stellt eine wichtige überregionale Verbindung des nordschwäbischen mit dem fränkischen Raum dar.

Marktführende Handelsunternehmen, wie z. B. Dehner, Hama, Zott, Gropper und (über-)regionale Logistikpartner sind in dieser Region ansässig.

Die Schwerpunkte im verarbeitenden Gewerbe der nordschwäbischen Wirtschaft liegen vor allem in den Bereichen Maschinenbau/Herstellung von Metallerzeugnissen, Ernährung, Verlags- und Druckgewerbe. Insbesondere konzentriert Eurocopter die Luft- und Raumfahrtindustrie. Mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent bei zivilen und etwa 30 Prozent am gesamten weltweiten Hubschrauberbestand ist Eurocopter ein Leitunternehmen in Nordschwaben. Am Standort Donauwörth wird vom Logistikspezialisten Fiege das Eurocopter Logistics Center betrieben, das alle globalen Warenbewegungen in und aus dem wichtigsten deutschen Eurocopter-Produktionsstandort sowie die Just-in-Time-Zulieferung für die Produktion benötigter Materialien in modernsten technischen Verfahren koordiniert und sowohl das Werk als auch Kunden, Partner, Niederlassungen und Servicestationen beliefert.

 

Bildung und Wissenschaft

2008 wurde eine Initiative zur Sicherung des Berufsschulstandortes gestartet.
Aufgrund der positiven Entwicklung der Ausbildungssituation, insbesondere in den Lagerlogistikberufen, wurde über eine Beschulung am Standort Donauwörth nachgedacht und nun durch entsprechende Weichenstellungen auch ermöglicht. Die Ausbildungsberufe "Fachkraft für Lagerwirtschaft" und "Fachlagerist" werden nun ab dem Schuljahr 2009/10 an der Ludwig-Bölkow-Schule in Donauwörth unterrichtet.

Die Beschulung konnte bisher nur in Augsburg stattfinden, die meist noch minderjährigen Auszubildenden aus dem Raum Donauwörth mussten bisher lange An- und Abfahrtswege in Kauf nehmen.