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Zukunftsweisende Logistiklösungen aus Schwaben: Der Logistik-Cluster Schwaben (LCS) e.V. auf der Intralogistikmesse LogiMAT 2020 in Stuttgart

Mittwoch, 4. März 2020

Der Logistik-Cluster Schwaben (LCS) e.V. ist dieses Jahr erneut vom 10. bis zum 12. März 2020 Aussteller auf der LogiMAT, der europaweiten Leitmesse für Intralogistik auf der neuen Messe Stuttgart. Das sechste Jahr in Folge nutzt der Cluster die LogiMAT als Präsentationsplattform, um die logistische Kompetenz und Lösungsinnovationen der Region Schwaben bekannt zu machen. Ganz konkret verwirklicht das der Cluster, indem er seine Mitgliedsunternehmen mit ihren jeweiligen Spezialisierungen vorstellt und in den Vordergrund rückt. Demnach haben die Mitglieder des Vereins, zu denen Logistikdienstleister und Logistikanwender zählen, die Möglichkeit ein Teil des LCS-Gemeinschaftsstands auf der LogiMAT 2020 zu werden.

Viele Aussteller, viele Kompetenzbereiche: der LCS-Gemeinschaftsstand

Für eine hohe Dichte an Schwäbischer Logistikkompetenz am LCS-Gemeinschaftsstand sorgen dieses Jahr fünf Mitgliedsfirmen.

Dazu zählt die Seifert Logistics Group aus Ulm, die seit mehr als 70 Jahren kompetenter Partner für Kontraktlogistik und Spedition ist. Aktuell bewirtschaftet die Seifert Logistics Group mehr als 600.000 m² Lagerfläche und disponiert täglich 1.400 Ladungen, mit 270 eigenen Fahrzeugeinheiten und 350 in Seifert CI fahrenden Subunternehmern. Rund 212 Millionen Euro erwirtschaftet der Ulmer Logistikdienstleister in 2019. Laut Fraunhofer Institut gehört Seifert zu den TOP 100 Logistikunternehmen in Deutschland.

Auch der Telematik-Dienstleister AIS GmbH aus Ulm ist wieder mit von der Partie. „Zwanzig Prozent weniger Transportkosten durch automatisierte Tourenplanung – das ist ein absolut realistisches Ziel für die allermeisten Flotten“, sagt Andreas Kindlbacher, seit Januar 2020 zweiter Geschäftsführer der AIS GmbH. Auf der LogiMAT präsentiert AIS erstmals das IT-Paket aus Telematik und Tourenplanung, mit dem Logistiker auf Knopfdruck Touren über die gesamte Flotte hinweg optimieren.

„Logistiker fahren jetzt mit uns effektivere Touren, optimieren Transportmargen und senken Kraftstoffkosten und Verschleiß“, ergänzt Andreas Kirchheiner, Geschäftsführender Gesellschafter bei AIS. „Damit schaffen wir unseren Kunden jetzt einen noch deutlicheren Wettbewerbsvorteil.“

Die Logistikspezialisten der GRIESHABER Logistik GmbH mit Sitz in Weingarten geben praxistaugliche Anregungen zur Optimierung von Kosten, Qualität und Service mithilfe transparenter Logistikprozesse. Insbesondere für anspruchsvolle Pharma- und Produktionslogistik-Lösungen präsentiert GRIESHABER realisierte Projekte. Die Vorstellung des Produktportfolios zeigt, dass GRIESHABER Logistik ein Full-Service Anbieter ist, der neben den klassischen Logistikprozessen Transport – Lagerung – Kommissionierung – Umschlag – ebenso Value Added Services und Standortentwicklung, in Verbindung mit Immobilen Management und Bauleistungen, professionell und erfolgreich umsetzt.

Wer sich für den Bereich Datenaustausch interessiert, ist bei der Hüngsberg GmbH richtig, die modernste EDI-Technologie von der Einstiegslösung bis zum umfassenden System präsentiert. In der Logistikbranche ist hinsichtlich Digitalisierung noch Luft nach oben, gerade in puncto Datenaustausch. Während etwa im Bereich Automotive der Electronic Data Interchange (EDI) seit Jahren zum (verbindlichen) Standard gehört, arbeiten viele Unternehmen in der Transportlogistik immer noch weitgehend mit Papier oder per E-Mail – und verpassen damit die Chance, ihre Prozesse schneller und kostengünstiger zu organisieren. Die Hüngsberg GmbH hat deshalb als einer der ersten EDI Software Anbieter ausgereifte EDI-Lösungen entwickelt und verfügt, mittlerweile in zweiter Generation, über 38 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet. Geschäftsführerin Tania Hüngsberg-Cengil ist sich sicher: „Wer in der Logistik ein durchdachtes EDI-Datenhandling betreibt, kann wertvolle Wettbewerbsvorteile realisieren.“

Die im Jahr 1881 gegründete Noerpel-Gruppe ist heute einer der führenden Logistikdienstleister in Süddeutschland. Mit 16 Standorten in Deutschland und der Schweiz, davon allein zehn in Baden-Württemberg und Bayern, gilt das Familienunternehmen aus Ulm als eines der am stärksten wachsenden Unternehmen der Branche. Die Noerpel-Gruppe verknüpft die Leistungsbereiche Transport und Logistik mit umfangreichen Co-Packing-Services und einer eigenen Personaldienstleistung. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete die Noerpel-Gruppe einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro.

Der Logistikdienstleister entwickelt individuell abgestimmte Logistiklösungen entlang der Supply Chain und bietet alle relevanten Lagertypen, vom Hochregal- und Blocklager, über klassische Ersatzteillager bis hin zum temperaturgeführten Lebensmittellager und Gefahrgutlager an. Die Leistungen umfassen alle bedeutenden Prozesse, beginnend mit der Versorgung der Produktion bis hin zum Management der Ersatzteillogistik. Dabei werden Kunden in allen Bereichen mit hochqualifizierten, industrieerfahrenen Mitarbeitern und SAP-Spezialisten unterstützt.

LogiMAT als jährlicher Fixtermin

Reger Betrieb herrschte in den vergangenen Jahren am LCS-Gemeinschaftsstand, versichert die Clustermanagerin Ingrid Eibner, die die organisatorische Abwicklung im Vorfeld der Messe übernommen hat und rund um die Uhr als Ansprechpartnerin für die teilnehmenden Unternehmen fungiert. „Im Fokus steht nicht unser Verein an sich, sondern die Mitglieder mit ihren individuellen Kompetenzen, die ihn mit Leben füllen“, verdeutlicht die LCS-Geschäftsführerin. Für sie ist es eindeutig, dass die LogiMAT zu einem wichtigen Bestandteil der Jahresagenda für das schwäbische Logistiknetzwerk geworden ist. Die internationale Fachmesse für Distribution sowie Material- und Informationsfluss lockte 2019 knapp über 60.000 Besucher auf das Messegelände. Die Clustermanagerin ist auf den diesjährigen Besucherandrang gespannt und lädt Interessenten herzlich zu einem Austausch am LCS-Gemeinschaftsstand C32 in Halle 9 ein.

Viele Mitglieder, ein Verein: Der Logistik-Cluster Schwaben (LCS) e.V.

Seit Mai 2011 besteht der Logistik-Clusters Schwaben (LCS) e.V.mit Sitz in Augsburg. Die Gründung des Vereins ist eine Hommage an die Logistik, die eine zentrale Querschnittsaufgabe für die gesamte Wirtschaft erfüllt: Nahezu alle Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Distribution und Handel sind direkt von einer leistungsfähigen Logistik abhängig, insbesondere in einer Region mit überdurchschnittlichem Industriebesatz wie Schwaben. Der Logistikverein vernetzt Transporteure, Spediteure, Industrie, Handel und Dienstleistung und fördert damit die Wirtschaft in der Region.

 

Rückfragen an:
Ingrid Eibner | Geschäftsführerin Logistik-Cluster Schwaben (LCS) e.V.
Tel.: 0821 3162-363 | Mobil: 0163 7416 906 | E-mail : eibner@logistik-schwaben.de

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