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Zusätzlicher ICE ist ein wichtiger Lückenschluss

Bild: Deutsche Bahn
Mittwoch, 12. September 2012

Nun doch kein Vier-Stunden-Loch im Fahrplan zwischen Nürnberg und Augsburg – IHK und Stadt Augsburg setzen sich für besseren Fernverkehr ein

Die IHK Schwaben und die Stadt Augsburg haben die Ankündigung der Deutschen Bahn AG begrüßt, mit der neuen Linienführung für den ICE 581 zu verhindern, dass ab Dezember eine vierstündige Lücke im Fernverkehr zwischen Nürnberg und Augsburg entsteht. Dieser Zug aus Hamburg soll künftig um 9.30 Uhr in Nürnberg abfahren und um 10.40 Uhr Augsburg erreichen und damit einen ICE aus Leipzig/Nürnberg ersetzen, der bislang um 10.07 Uhr in Augsburg angekommen ist, der aber künftig (außer an Montagen) wegfallen soll. Die Stadt Augsburg und die IHK hatten sich in Gesprächen mit DB Fernverkehr, in Briefen sowie bei der Fahrplankonferenz nachdrücklich gegen die drohende schmerzhafte Angebotseinschränkung gewandt.

„Eine solche Vier-Stunden-Lücke wäre für die drittgrößte Stadt Bayerns völlig indiskutabel gewesen. Augsburg muss für den Tages- und Geschäftsreiseverkehr aus Norden erreichbar bleiben“, erklärten Michael Nuber, verkehrspolitischer Sprecher der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt und die städtische Wirtschaftsreferentin Eva Weber. „So ein Angebotsdefizit wäre ein klarer Standortnachteil für den Wirtschaftsraum wie auch für den Messestandort. Die Region Augsburg braucht nicht nur eine gut funktionierende ICE-Anbindung nach Nürnberg, sondern muss umgekehrt auch von dort aus gut erreichbar sein.“

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